Marie Kolar
geb. Hülle

Hingerichtet.

* 1875    † 1944

 

Herkunft

Marie Kolar, geb. Hülle, wurde am 13.10.1875 in Gmünd geboren und lebte in Wien 10.

Todesurteil wegen § 144, Hinrichtung

Marie Kolar wurde vom Sondergericht wegen § 144 (Schwangerschaftsabbrüche mit Todesfolge) zum Tode verurteilt. Ihre Hinrichtung erfolgte am 8.11.1944 im LG I in Wien.

Mahnmal, Gedenktafel

Ihr Name steht auf dem am 6.7.1946 enthüllten, von der tschechoslowakischen Sektion der KPÖ gestifteten Mahnmal, am Wiener Zentralfriedhof Gruppe 42, und auf der Gedenktafel Wien 10 (Leibnitzgasse 10).

Quelle

Weiterführende Informationen

  • DÖW Katalog zur permanenten Ausstellung. Hg. v. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Wien 2006
  • Wolfgang Neugebauer, Der österreichische Widerstand 1938-1945, Wien 2008
  • Die Geschichte des Grauen Hauses und die österreichische Gerichtsbarkeit. Wien 2012
  • DÖW (Hg.) Widerstand und Verfolgungen in den österreichischen Bundesländern (Wien, Burgenland, Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich, Salzburg), Wien, 1975-1991
  • Heinz Arnberger, Claudia Kuretsidis-Haider (Hg.) Gedenken und Mahnen in Niederösterreich. Erinnerungszeichen zu Widerstand und Verfolgung, Exil, Befreiung, Wien 2011
  • Brigitte Bailer, Wolfgang Maderthaner, Kurt Scholz (Hg.), „Die Vollstreckung verlief ohne Besonderheiten“ Wien
  • Herbert Steiner, Gestorben für Österreich. Widerstand gegen Hitler. Eine Dokumentation. Wien 1995
  • Herber Steiner, Zum Tode verurteilt: Österreicher gegen Hitler. Eine Dokumentation, Wien 1964
  • Willi Weinert, „Mich könnt ihr löschen, aber nicht das Feuer“. Biografien der im Wiener Landesgericht hingerichteten WiderstandskämpferInnen gegen das NS-Regime. Ein Führer durch die Gruppe 40 am Wiener Zentralfriedhof. 4. Auflage Wiener Stern Verlag. 2017
  • Lisl Rizi, Willi Weinert, „Mein Kopf wird euch auch nicht retten“. Korrespondenzen österreichischer WiderstandskämpferInnen aus der Haft. 4 Bände. Wiener Stern Verlag 2016

Web-Hinweise


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